Das mittelhochdeutsche Verb - Eine Untersuchung der by Rebecca Tille

By Rebecca Tille

Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Germanistik - Semiotik, Pragmatik, Semantik, notice: 2,7, Friedrich-Schiller-Universität Jena (Institut für germanistische Sprachwissenschaft), Sprache: Deutsch, summary: In der vorliegenden Hausarbeit soll das mittelhochdeutsche Verb eingehend hinsichtlich seiner Tempuslehre betrachtet sowie analysiert und anhand von ausgewählten Beispielen veranschaulicht werden. Die examine orientiert sich hauptsächlich an der aktuellen Mittelhochdeutschen Grammatik von Hermann Paul.
Das Mittelhochdeutsche hat wie das Althochdeutsche zwei synthetisch gebildete Tempora: Präsens und Präteritum, welche durch morphologische Markierungen am Wortstamm gebildet werden. Diese Tempora werden mit sogenannten einfachen Formen wiedergegeben und stellen mehrere Zeitbereiche dar. Des Weiteren bilden sich erst im späten Mittelalter drei zusammengesetzte Formen aus, die in dieser Arbeit unterschieden werden sollen. Und zwar das Perfekt, Plusquamperfekt und Futur, welche ähnlich wie im Neuhochdeutschen nur durch periphrastische Bildungen umschrieben werden können. Hierbei wird das Hilfsverb konjugiert und mit infiniten Formen eines Verbs kombiniert. Während sich beispielsweise das mittelhochdeutsche Perfekt auf die Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft beziehen kann, bezeichnet das Plusquamperfekt hingegen lediglich die Vorvergangenheit.
Auch der Infinitiv Perfekt, welcher sich erst seit der Mitte des 12. Jahrhunderts entwickelte, soll eine Darstellung erfahren. Wohingegen der Gebrauch des Infinitiv Präsens wesentlich älter ist, welcher mit Hilfe eines Beispiels veranschaulicht werden soll. Es folgt eine ausführliche Betrachtung des umschriebenen Futurs hinsichtlich seiner Kombinationen sol, muoz, und wil mit Infinitiv sowie der Umschreibung mit werden.
Alles in allem sollen in der Arbeit die verschiedenen Bedeutungsvarianten der Tempora Präsens, Präteritum, Perfekt, Plusquamperfekt und Futur ausführlich vorgestellt werden. Im Verlaufe der Untersuchung werden ebenso einige Besonderheiten herauskristallisiert, wie beispielsweise die Bedeutungsvariante des Präsens, die als generelles (atemporales) Präsens bezeichnet wird, und somit eine Ausnahme bildet.

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Technische Dokumentationen: Begriffsklärung - by Stefan Scherer

By Stefan Scherer

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, be aware: 2,0, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Deutsches Institut), Veranstaltung: Hauptseminar Deskriptive Sprachwissenschaft, 7 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Die vorliegende Arbeit soll sich zuerst mit der Frage beschäftigen, was once Technische Dokumentationen im Einzelnen sind und wieso oftmals Verständnisprobleme beim Lesen und Arbeiten auftreten können. Zur Begriffsklärung erfolgen hierzu einige Definitionen und die Einordnung der Textsorte in ein linguistisches Modell. Weiterhin wird das Berufsbild eines Technischen Redakteurs genauer untersucht. Dabei wird zunächst das Arbeitsfeld genauer beleuchtet, um dann auf typische Problemsituationen bei der Erstellung technischer Dokumentationen einzugehen. Hierzu werden dann auch Hilfestellungen für den technischen Redakteur aufgezeigt. Den Abschluss der Thematik des Technischen Redakteurs bildet ein Aus- und Überblick auf die benötigten Qualifikationen und die Ausbildungsmöglichkeiten in diesem Arbeitsfeld. Danach soll anhand eines Fragebogens die Problematik aufgezeigt werden, warum häufig bei den Benutzern von Handbüchern, in diesem Fall Softwaredokumentationen, Schwierigkeiten bei der Anwendung auftreten. Dazu sollen dann schließlich auch neuere Untersuchungs- und Analysemethoden vorgestellt werden, wie eine Technische Dokumentation auf Fehler untersucht werden kann. Anhand von praktischen Beispielen, einer kurzen eigenen examine, sollen diese Methoden exemplarisch verdeutlicht werden.

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Cardillac - Künstler und Verbrecher: Künstlertum als by Nadine Bliedtner

By Nadine Bliedtner

Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, word: 1,3, Freie Universität Berlin (Deutsche und Niederländische Philologie), Veranstaltung: HS: Kriminalerzählungen des 19. Jahrhunderts, Sprache: Deutsch, summary: In dieser Arbeit soll der Goldschmied René Cardillac aus Ernst Theodor Amadeus Hoffmanns ‚Das Fräulein von Scuderi‘ nach einer Skizzierung des historischen Hintergrundes der Novelle zunächst als Künstler und Verbrecher betrachtet werden. Anschließend soll dargestellt werden, inwiefern das Künstlertum Cardillacs ihn vom Verdacht der Täterschaft befreit und wiederum gleichzeitig das Motiv für sein verbrecherisches Verhalten darstellt. Vorweg einige Bemerkungen zur Entstehungszeit und den historischen Quellen, die Hoffmann für seine Novelle zu cost zog.
Die Erzählung ‚Das Fräulein von Scuderi‘, die Hoffmann öffentliche Anerkennung einbrachte, entstand zwischen März und Oktober 1818 und erschien in dem bekannten Novellenzyklus ‚Die Serapions-Brüder‘. Diese Sammlung bot spannende Unterhaltung und conflict durch eine Vielfalt an Themen und Formen sowie einen leichten Plauderton gekennzeichnet.
‚Das Fräulein von Scuderi‘ spielt um 1680 und fällt somit in das Zeitalter Ludwig XIV., was once bereits am Untertitel der Novelle, ‚Erzählung aus dem Zeitalter Ludwig des Vierzehnten‘, zu erkennen ist.
Zum Paris des 17. Jahrhunderts sowie zum damaligen preußischen Justizwesen hat Hoffmann nachweislich intensives Quellenstudium betrieben. Als historische Quellen lagen ihm unter anderem die ‚Briefe aus der Hauptstadt und dem Innern Frankreichs unter der Consular-Regierung‘ von Friedrich Lorenz Meyers (1802) und ‚Paris wie es struggle und ist‘ von Eberhard August Wilhelm von Zimmermann (1805/06) vor. Weiterhin zog Hoffmann die Übersetzungen von Voltaires ‚Siècle de Louis XIV.‘ (1778) sowie die ‚Causes célèbres et intéressantes‘ von Gayot de Pitaval (1737) heran.

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Heinrich von Kleist: Die Dramen und Erzählungen in ihrer by Jochen Schmidt

By Jochen Schmidt

Das Hauptinteresse des Buches richtet sich auf eine problemorientierte strukturelle und historische Erschließung von Kleists sämtlichen Werken. Auf einen einleitenden Teil, der Kleists historischen Horizont und die Koordinaten seines literarischen Schaffens entwirft, folgen eindringliche, textnahe Analysen aller Dramen und Erzählungen. Sie vermitteln die Ergebnisse der Forschung mit weiterführenden Untersuchungen, so dass sich die Orientierungsfunktion einer auf gesicherten Erkenntnissen aufbauenden Einführung mit der Gewinnung neuer Einsichten verbindet. Deutlich zeigt sich, dass Kleists Werke von der Spannung erfüllt sind, die der Konflikt der mächtigen preußischen Spätaufklärung mit der heraufkommenden Romantik erzeugte. Durch die extensive Berücksichtigung der von der Französischen Revolution bis zu den Preußischen Reformen reichenden politisch-sozialen Umbrüche erhält das Buch ein ausgeprägt historisches Profil.

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Die "Küchenmeisterei": Das Kochbuch im Medienwechsel (German by Marco Heiles

By Marco Heiles

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, notice: 1,0, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (Institut für Germanistik, Vergleichende Literatur und Kulturwissenschaft), Sprache: Deutsch, summary: Wenn guy sich mit der (Fach-) Literatur im Übergang vom Spätmittelalter zur Frühen Neuzeit beschäftigt, so kommt guy an einer Bewertung des vermeintlichen Epochenmarkers Buchdruck nicht vorbei. Ohne Zweifel ist die Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Lettern durch Gutenberg von enormer kulturhistorischer Bedeutung, auch wenn guy sie heute nicht mehr als singuläres Ereignis, sondernals Teil einer längeren Entwicklung sieht.
Dennoch ist guy sich in der Bewertung des Buchdruckes nicht einig und kommt zu unterschiedlichen Ergebnissen, je nachdem aus welcher Perspektive guy dieses Ereignis betrachtet. Dies zeigen schon die Titel der zwei großen Habilitationsschriften der jüngsten Vergangenheit zu diesem Thema. Während Michael Giesecke „die Durchsetzung neuer Informations- und Kommunikationstechnologien“ durch den Buchdruck untersucht und damit die Folgen der Erfindung des Buchdruckes betrachtet, geht Uwe Neddermeyer den umgekehrten Weg „[v]on der Handschrift zum gedruckten Buch“ und nimmt verstärkt die Voraussetzungen für die Erfindung des Buchdruckes in den Blick.

Diese Arbeit nun will den Versuch wagen, die Entwicklung einer ganzen Textgattung, die des Kochbuches, in der Zeit vor und nach der Erfindung des Buchdruckes zu beschreiben und damit eine Fallstudie zu dieser Diskussion zu liefern. Kochbücher sind nicht nur deshalb besonders zu einer solchen Studie geeignet, weil das Korpus der deutschsprachigen Kochbücher des 14.-16. Jahrhunderts recht überschaubar ist, sonder sie bieten auch deshalb ein interessantes Forschungsobjekt, weil sie sich erst im Spätmittelalter aus einer culture der mündlichen Wissensvermittlung heraus entwickeln und für den modernen Forscher nie ganz fassbar werden, weil ihre Rezension immer im Spannungsverhältnis zwischen der Vermittlung von Fachwissen an die Benutzer der Kochbücher, die vermutlich weitgehend professionelle Köche und Küchenmeister waren, und den Repräsentationszwecken der hochstehenden Kochbuchbesitzer, die nie selbst ein Rezept gekocht werden haben, steht.
Im Mittelpunkt der Untersuchung steht dabei die Frage, ob und wie sich die Kochbücher durch den Medienwechsel ins gedruckte Buch wandeln und, welche Rückschlüsse dadurch auf ihren Rezeptionsmodus gezogen werden können. Dabei soll untersucht werden, ob diese Veränderungen auch tatsächlich auf den Buchdruck zurückzuführen sind, oder, ob sich nur Entwicklungstendenzen, die schon im Manuskriptzeitalter begonnen haben, jetzt im Buchdruck fortgeführt werden.

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Distributionalismus versus Generative Grammatik: Ein by Anna Block

By Anna Block

Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, notice: 2,0, Ruhr-Universität Bochum (Philologie), Veranstaltung: Sprachwissenschaftliche Theorien und Methoden, Sprache: Deutsch, summary: Die hier vorliegende Hausarbeit beschäftigt sich mit der Fragestellung, welche Unterschiede zwischen der letzt genannten strukturellen Schule (dem Distributionalismus) und der Generativen Grammatik bestehen, gerade mit dem Hintergrund, dass Chomsky ein Schüler von Harris battle und damit vieles von ihm übernommen, beziehungsweise modifiziert, hat. Um die Gemeinsamkeiten soll es im Folgenden jedoch nicht gehen. Dem Umfang dieser Arbeit entsprechend können auch die Unterschiede nur auf bestimmte Bereiche innerhalb der Theorien Bezug nehmen. Der Umstand, dass Chomskys Grammatikmodell immer wieder erneuert wurde- sei es von ihm selbst, oder einem seiner Anhänger – verschärft diesen Umstand. Deshalb besteht die erklärte Motivation dieser Arbeit nicht darin, die beiden Theorein einem genauen Abgleich zu unterziehen, sondern exemplarisch ihre wesentlichen Unterschiede aufzuzeigen. Zu diesem Zweck werden zunächst die einzelnen Schulen des Strukturalismus, welche innerhalb der sprachwissenschaftlichen Diskussion eine Rolle spielen, in shape einer Überblicksdarstellung referiert, bevor die Entwicklung des amerikanischen Strukturalismus (von Bloomfield bis Harris) dargestellt wird, um dann Chomskys Theorie näher beleuchten zu können. In einem letzten Schritt werden dann in shape eines Fazits die wesentlichen Unterschiede zusammengefasst.

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Einordnung des Buches "Eine Woche voller Samstage" von Paul by Aletta Krüger

By Aletta Krüger

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, be aware: keine, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Veranstaltung: Paul Maar, Sprache: Deutsch, summary: In der vorliegenden Hausarbeit wird das im Jahre 1973 erstmals erschienene Buch von Paul Maar: „Eine Woche voller Samstage“[1] in die culture der fantastischen Literatur eingeordnet. Es handelt sich hierbei um den ersten Band der Sams- Reihe des Autors.

Im Rahmen dieser Hausarbeit möchte ich belegen, ob es sich um ein Buch aus dem Bereich der traditionellen, fantastischen Literatur handelt. Hierfür werde ich einleitend die festgelegten Merkmale der Fantastik, aus der von mir ausgewählten Sekundärliteratur, darlegen. Die Themen der fantastischen Werke stelle ich nur sehr kurz im theoretischen Teil vor. Nach der Klärung der traditionellen Merkmale wird sich das Augenmerk auf die obig angegebene Primärliteratur richten. Lassen sich diese Merkmale und Themen bei Paul Maars` textual content wieder finden, oder vermischt er modernere Kennzeichen der fantastischen Literatur mit denen der traditionellen Fantastik? Es bleibt demnach zu recherchieren, ob es überhaupt neuere Erkennungszeichen für diese spezielle Gattung in der Literaturwissenschaft gibt.

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Über die Vorbildfunktion der Figur der Maultiertreiberin in by Anonym

By Anonym

Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Romanistik - Französisch - Literatur, word: 1,3, , Sprache: Deutsch, summary: Marguerite des Navarre, Autorin des „Hetaméron“, wird im April 1492 in Angoulême als Schwester des späteren französischen Königs Francois I. geboren. Beide entwickeln ähnliche Interessen, die besonders im Bereich der Kunst, Kultur und Literatur sehr ausgeprägt sind. 1509 wird Marguerite mit Charles d’Alençon verheiratet, der jedoch 1525 verstirbt. 1527 heiratet sie ein zweites Mal. Durch ihre Ehe mit Henri d’Albert wird sie zur Königin von Navarre. Lange Zeit lebt sie am Hofe ihres Bruders, dem König. 1534 ist sie gezwungen, den Hof zu verlassen, denn sie ist Protestantin. Sie lässt sich in Navarre nieder. Der Glaube spielt in ihrem Leben eine große Rolle. Früh beginnt sie sich für die Reformation zu interessieren und wird zu einer bekannten Protestantin. Nachdem die Verfolgung von Protestanten in Frankreich zunimmt, gewährt sie einigen wichtigen Persönlichkeiten, die ihren Glauben teilen, Schutz und nimmt sie bei sich auf. Marguerite verstirbt im Dezember 1549.

Sie wirkt ihr Leben lang als Autorin und veröffentlicht mehrere Werke. Ihre bekannteste Schrift ist der „Heptaméron“, der, wie alle ihre Bücher, unter anderem von Gott und dem Glauben handelt. Er wird 1558, neun Jahre nach Marguerites Tod, veröffentlicht. Der einleitende Prolog erzählt die Rahmenhandlung des Werkes. Zehn adlige Personen, fünf Frauen und fünf Männer, sind durch einen starken Regenfall gezwungen ihre Heimreise zu unterbrechen und finden sich zufällig alle in dem Kloster von Nostre-Dame de Serrance ein.

Alle Wege zurück nach Hause wurden durch den Regen zerstört und sie werden nun mindestens zehn Tage zusammen verbringen, bis eine Brücke fertiggestellt werden kann. Für die gemeinsame Zeit wird ein Tagesablauf organisiert, der vormittags Bibellesung und Gebet beinhaltet. Für die Nachmittagsstunden wird geplant, sich, nach dem Beispiel von Boccaccios „Decameron“, gegenseitig zehn Geschichten seasoned Tag zu erzählen, um etwas Abwechslung zu bekommen. Danach folgen die einzelnen Novellen.

Die vorliegende Ausarbeitung konzentriert sich auf die zweite Novelle des „Heptaméron“, die am ersten Tag erzählt wird. In diesem Zusammenhang werden zuerst eine Inhaltszusammenfassung und anschließend eine examine vorgenommen. In der folgenden Interpretation soll unter anderem die Frage beantwortet werden, in wie weit die Frau des Maultiertreibers in dieser Novelle eine Vorbildfigur darstellt. Das Fazit soll die erreichten Resultate nochmals abschließend zusammenfassen.

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Lessings Jugendkomödie „Der junge Gelehrte“ (German Edition) by Florian Schneider

By Florian Schneider

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, word: 1,3, Universität Karlsruhe (TH) (Institut für Literaturwissenschaft), Veranstaltung: Lessings Dramen, 26 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Als der junge Lessing 1746 von der Meißener Fürstenschule St. Afra nach Leipzig kam, hatte er schon die ersten Seiten zu seinem „Jungen Gelehrten“ im Gepäck. Für den jungen Mann stand eine aufregende, neue Zeit bevor, die ihn in seiner Kreativität entscheidend vorantreiben sollte. Im Falle der Jugendkomödie über den jungen Gelehrten Damis lässt sich allerdings noch der Einfluss bereits existierender Dramen, wie etwa Ludvig Holbergs „Erasmus Montanus“ und Johann Elias Schlegels „Der geschäftige Müßiggänger“ erkennen. Zwar kann guy folgendes ohne weiteres fest-halten: „Auch Lessings frühe Lustspiele entstanden noch unter dem Einfluß der auto-ritativen Gottschedschen Theorie“ , dennoch lassen sich starre dramentheoretische Einordnungen wohl eher schwer manifestieren, was once unter anderem in dieser Hausar-beit dargestellt werden soll. Denn gerade bei der intensiven Auseinandersetzung mit dem „Jungen Gelehrten“ stößt guy auf Forschungsmeinungen, die nicht gravierend, aber trotzdem gelegentlich voneinander abweichen.

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Mecklenburgischer Humor bei John Brinckman. Eine by Christian Schwießelmann

By Christian Schwießelmann

Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, be aware: sehr intestine, Universität Rostock (Institut für Germanistik), Veranstaltung: John Brinckman - Geschichtenerzähler und Fabulierer (I), Sprache: Deutsch, summary: Die vorliegende Hauptseminararbeit versucht mit literaturwissenschaftlichen Mitteln humoristische Elemente im Werk des niederdeutschen Autors John Brinckman aufzuzeigen. Dabei werden drei Werke aus dem sogenannten Rostocker Stoffkreis in die examine einbezogen: der Episodenroman Kaspar-Ohm un ick, die Novelle De Generalreeder und die Lügengeschichte Peter Lurenz bi Abukir. Parallelen sind durchaus augenfällig. Die beiden Helden Peter Lurenz und Kaspar Pött sind, used to be ihre hanebüchene Hochstapelei anbelangt, aus einem Holz geschnitzt. Brinckman gelingt es dem typischen mecklenburgischen Humor einzufangen, der mit Übertreibung, Hochmut und Verschlagenheit ein Konstrastbild zum niederdeutschen Charakter entwirft.

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